Ich baue, betreibe und dokumentiere meine eigene IT-Infrastruktur zuhause — vom Hypervisor bis zum letzten Container. Kein Tutorial, kein Klick-Setup: gelernt, indem ich es selbst gebaut und wieder repariert habe.
Ich lerne IT-Systemtechnik — in der Berufsschule und im Betrieb. Aber Wissen aus dem Unterricht bleibt abstrakt, solange man es nicht selbst zum Laufen bringt und wieder kaputt macht.
Deshalb steht bei mir zuhause ein Server, auf dem ich das nachbaue, was ich in der Schule und im Job sehe: Virtualisierung, Netzwerksegmentierung, Automatisierung, Backups, Monitoring — und alles, was dazwischen schiefgehen kann. Jeder Dienst hier ist bewusst eingerichtet, dokumentiert und wird laufend weiterentwickelt.
Fünf Schichten, aufeinander aufgebaut — von der Hardware bis zum sicheren Zugriff von unterwegs.
Sechs Bereiche, die zusammen das Homelab ergeben.
Ein Hypervisor, sauber getrennte Container und VMs für jede Aufgabe — statt eines überladenen Servers.
Eigenes DNS mit Blocklisten, verschlüsseltes VPN-Mesh und Zugriff von außen ganz ohne offene Ports.
Redundanter Netzwerkspeicher, automatisierte Sicherungen und eine USV mit geordnetem Shutdown bei Stromausfall.
Steuerung von Kameras, Sensoren und smarten Geräten im Haushalt — lokal, ohne Cloud-Zwang.
Eigene Cloud, Passwortverwaltung, Dokumentenarchiv und eine private Suchmaschine — alle Daten bleiben zuhause.
Laufende Überwachung aller Dienste, dazu lokale KI-Inferenz auf eigener GPU — ganz ohne externe API.
Für alle, die sich fragen, was sich hinter den Namen oben verbirgt — hier eine kurze Erklärung zu jedem Dienst und wofür ich ihn nutze.
Der Hypervisor, auf dem alles läuft. Er teilt einen einzelnen physischen Server in viele voneinander getrennte virtuelle Maschinen und Container auf — jeder Dienst bekommt seine eigene, isolierte Umgebung.
Übernimmt die Namensauflösung (DNS) für das ganze Netzwerk und blockiert dabei Werbung und Tracker, noch bevor sie auf einem Gerät ankommen — für alle Geräte im Haushalt gleichzeitig.
Verbindet meine Geräte über ein verschlüsseltes, privates Netzwerk (VPN-Mesh) miteinander, egal ob sie zuhause im WLAN stehen oder unterwegs im Mobilfunknetz sind.
Macht ausgewählte Dienste von außen erreichbar, ohne einen einzigen Port am Router zu öffnen. Zugriff gibt es erst nach Bestätigung per Einmal-Code an meine E-Mail-Adresse.
Zentraler Netzwerkspeicher mit Datenredundanz — fällt eine einzelne Festplatte aus, bleiben die Daten trotzdem erhalten.
Sichert automatisch und regelmäßig alle wichtigen Systeme, damit ein einzelner Fehler nie zum kompletten Datenverlust führt.
Überbrückt kurze Stromausfälle und fährt bei längeren alle Systeme automatisch sauber herunter, statt sie einfach abzuschalten.
Die Steuerzentrale fürs smarte Zuhause: Kameras, Sensoren und smarte Geräte laufen alle an einem Ort zusammen — lokal statt über eine Herstellercloud.
Meine eigene Cloud für Dateien, Fotos und Dokumente — funktioniert wie Google Drive oder Dropbox, nur dass alle Daten bei mir bleiben.
Verwaltet alle meine Passwörter sicher verschlüsselt und ist mit den gängigen Bitwarden-Apps für Handy und Browser kompatibel.
Digitalisiert und durchsucht Dokumente automatisch — eingescannte Rechnungen oder Briefe landen sortiert und volltextdurchsuchbar im Archiv.
Eine private Suchmaschine, die Ergebnisse mehrerer Anbieter bündelt, ohne dass einer davon mein Suchverhalten mitschneidet.
Sammelt laufend Kennzahlen aller Dienste und Systeme, damit Probleme auffallen, bevor sie sich als Ausfall bemerkbar machen.
Führt KI-Sprachmodelle direkt auf meiner eigenen Grafikkarte aus — für Experimente mit lokaler KI, ganz ohne Cloud-Anbindung oder Abo.
Fragen zum Setup, Interesse an einem bestimmten Dienst oder einfach nur Hallo sagen — meld dich gern.